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Die Auswirkung aus der Silvesternacht auf Karneval

„Es ist immer eine Möglichkeit, eine gewisse Distanz zu halten, die weiter als eine Armlänge betrifft.“ Dieser Verhaltensvorschlag für Frauen an den Karnevalstagen der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach den Vorfällen der Silvesternacht in Köln hat allgemeine Empörung hervorgerufen. Die viel diskutierte und ausgiebig kommentierte Aussage zeigt neben allem anderen allerdings insbesondere die Anspannung und Angst bei den Organisatoren und Mitverantwortlichen um das Gelingen des diesjährigen Karnevals. Ebenso wie bei manchen Bürgern, schlug diese Angst und Anspannung in Aktionismus und Hysterie um.

Neue Spezialeinheit BFE+

Ein Plus für die deutsche Sicherheit?

Erschütternde Anschläge erhöhen das Sicherheitsbedürfnis der Menschen und Sorgen meist dafür, dass existierende Schutzvorkehrungen, Standards und Gesetzte neu definiert werden. Ein Beispiel dafür ist die Spezialeinheit GSG9, die nach dem Geiseldrama in München 1972 gegründet wurde. Diesmal will Deutschland vorher reagieren: für einen möglichen Anschlag, wie der in Paris, sollen die zuständigen Behörden besser ausgerüstet sein. Denn die Ende Januar von Thomas de Maizière beantrage Analyse der Zustände in den deutschen Sicherheitsbehörden zeigt, dass es mangelt an angemessener Ausrüstung und Ausbildung für den Fall eines Anschlages.

Rechtsruck in Deutschland und Europa.

Gesellschaftliche Bewegung und politische Ströme

Vor 70 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, doch die nationalsozialistische Ideologie existierte weiterhin in den Köpfen mancher Leute. Die Schaffung der Europäischen Union, ihrer liberalen, demokratischen Werte sowie die Integration und Verflechtung der europäischen Länder ließ hoffen, dass die Nationen in Europa diese menschenunwürdige Ideologie überstanden hätten. Doch seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 und insbesondere unter dem Druck der wachsenden Flüchtlingsströme nach Europa erhalten Vertreter der rechten, faschistischen und nationalsozialistischen Szene Zulauf. Dies passiert auf verschiedenen Ebenen in den jeweiligen Europäischen Mitgliedsstaaten, aber unsere Geschichte und die heute intensive Verknüpfung zwischen Staaten, Politik und Gesellschaften mahnen, einen Blick auf die verschiedenen Tendenzen zu werfen, um einen wachsenden „Rechtsruck“ in den Bevölkerungen der Mitgliedsstaaten zu verhindern und an Europas Werten der Freiheit, Gleichheit, Menschenwürde und Demokratie festzuhalten.

Wirtschaftsmagazine veröffentlichen Einkaufsliste für Kriminelle

Informationen und Neuigkeiten über die Berühmten und Reichen eines Landes sind schon seit dem Mittelalter in allen Gesellschaftsklassen überaus beliebt und haben einen festen Platz in den öffentlichen Medien. Dazu kann man auch die jährliche publizierten Listen, wie die des Forbes oder Manager Magazins, über die reichsten Unternehmer zählen. Hier werden Informationen wie Namen, Vermögen, Besitzanteile an Unternehmen und Fotos veröffentlicht. Hypothetische Rechnungen über eine Umverteilung des Besitzes der Einzelnen auf die deutschen Haushalte, wie von N-TV, verdeutlichen das Ausmaß des Vermögens. Diese Informationen bieten eine gewisse Transparenz über die wichtigen Führungspersonen bekannter Unternehmen. Allerdings birgt diese Offenlegung in Kombinationen mit weiteren persönlichen Informationen eine bestimmte Gefahr für die Unternehmer. Diese Gefahren reichen von kriminellen Aktivitäten bei denen das finanzielle Vermögen angegriffen wird bis hin zu lebenseinschränkenden und sogar lebensbedrohlichen Gefahren für die jeweiligen Personen. Verschiedenste Informationen über Vermögen, Lebensumstände sowie Wohn- und Aufenthaltsorte der Unternehmer können in der Presse gefunden werden. Dies biete Kriminellen einfache Ansätze für weitere Nachforschung und Planung von Verbrechen. Die Vergangenheit zeigt mehrere Beispiel in denen Unternehmer auf Grund ihres Reichtums, der durch die Medien veröffentlich wird, Opfer von Verbrechen wurden.

Informationsschutz sichert die Marktposition und schützt die Arbeitsplätze

Wissen ist Macht und der Motor gesellschaftlichen Fortschritts. Begleitet von zunehmend vernetzten internationalen Märkten werden der zeitnahe Informationsaustausch und Einsatz moderner Kommunikationstechnologien zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren unserer Informationsgesellschaft. Gleichzeitig geht diese Entwicklung einher mit einer stetig wachsenden Anzahl geschädigter Nutzer: Urheberrechtsverletzungen, Plagiate, Spionage und Informationsabfluss bedrohen die Wirtschaft und die Reputation von Unternehmen nachhaltig. Die fortschreitende Globalisierung verschärft die Wettbewerbssituation, und das Know-how eines Unternehmens wird immer mehr zu einem strategischen Produktionsfaktor. Die Szenarien reichen dabei von Wettbewerbern, die versuchen, sich durch zeitnahe Informationen über Planung, Strategien oder Forschungsergebnisse ihrer Konkurrenz einen Marktvorteil zu verschaffen, bis hin zu staatlich gelenkten, nachrichtendienstlichen Ausspähungen von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. Faktisch wird dieser Umstand durch zahlreiche Studien und Veröffentlichungen der großen Wirtschaftsprüfer sowie der nationalen Sicherheits- und Justizbehörden untermauert. Die Zahlen selbst differieren von Studie zu Studie teilweise deutlich, jedoch identifizieren alle die Wirtschafts- und Konkurrenzspionage als zentrale Bedrohung. Darüber hinaus wird in entsprechenden Publikationen auf eine hohe Dunkelziffer hingewiesen. Im Schnitt sind fünf Prozent des Know-hows eines Unternehmens für künftige Projekte werthaltig. Diese Informationen sollten deshalb besonders geschützt werden, um nicht in den Besitz der Konkurrenz zu gelangen.
Was ist zu tun?

Uwe Gerstenberg
Sicherheitsberater

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