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Deutsche Opfer – enorme Unterschiede in der medialen Berichterstattung

Wie die Medien unsere Wahrnehmung bestimmen, am Beispiel der Anschläge in Istanbul und Brüssel.

Anfang des Jahres, genau am 12. Januar 2016, starben bei einem Anschlag der Terrormiliz IS auf einem der bei Touristen beliebtesten Plätze in Istanbul 12 Deutsche. Der IS-Attentäter Nabil Fadli hatte sich inmitten einer deutschen Touristengruppe in die Luft gesprengt.

Beim jüngsten Anschlag der Terrormiliz in Brüssel verstarb eine deutsche Staatsbürgerin. Die Berichterstattung über die beiden Anschläge aber kann unterschiedlicher nicht sein. Während über den Anschlag in der Türkei, obwohl er nur deutsche Opfer forderte, in deutlich weniger Artikeln berichtet wurde, und er bereits nach ein paar Tagen aus den Nachrichten verschwunden war, sendeten verschiedene Fernsehsender auch nach einer Woche noch Live–Übertragungen aus Brüssel.

Worin begründet sich diese unterschiedliche mediale Aufmerksamkeit?

RP Online: Proaktiv für Sicherheit sorgen

Die Rheinische Post berichtet in ihrer Online-Ausgabe über die Teilnahme des Sicherheitsexperten Uwe Gerstenberg am RP-Wirtschaftsforum „Wirtschaftskanzleien“.

Wie wichtig das Thema Sicherheit für den Menschen ist, zeigt z.B. die Maslow Pyramide der Bedürfnisse. Sie ordnet die menschlichen Bedürfnisse in einer hierarchischen Struktur. Bereits nach der wichtigsten Stufe, die Nahrungsaufnahme und dem Schlaf beinhaltet, folgt für den Menschen das Bedürfnis nach Sicherheit.

Auf dem Wirtschaftsforum berichtete der Sicherheitsexperte unter anderem über typische Maßnahmen, um Sicherheit für sich, seine Familie, sein Vermögen und ggf. auch sein Unternehmen herzustellen.

Wie groß ist die Terrorgefahr in Deutschland?

„Was deine Brüder in Belgien schaffen, schaffst du auch!“. Mit diesem Satz auf einer Fotomontage mit dem Köln/Bonner Flughafen wirbt die Terrormiliz Islamischer Staat in sozialen Netzwerken für Anschläge auf deutschem Boden. Bisher war Deutschland noch nicht größeres Ziel des islamistischen Terrors und es gibt keine Beweise dafür, dass die Mitglieder der Reisegruppe, die dem Anschlag Anfang des Jahres in der Türkei zum Opfer fielen, auf Grund ihrer Nationalität ausgewählt worden waren. Dennoch besteht eine erhöhte Terrorgefahr für Deutschland. Spätestens seit die Bundeswehr mit Aufklärungsflügen den Anti-Terror Einsatz in Syrien unterstützt. Im ihrem Bekennerschreiben nach den Anschlägen in Paris im vergangenen November nennt der IS laut Tagesspiegel Deutschland explizit als „Kreuzfahrernation“. In einem Interview mit dem rbb-Inforadio verkündete auch der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, dass der IS Deutschland und dem Westen den Krieg erklärt habe und hier Anschläge durchführen wolle. Das BMI informiert auf seiner Internetseite, dass die Sicherheitsbehörden gegenwärtig 100 Gefährdern in Deutschland die Durchführung eines Anschlages zutrauen.

Uwe Gerstenberg
Sicherheitsberater

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