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Transformationsprozess der Wirtschaft – Chancen und Risiken

Wir leben in einer Zeit der permanenten Veränderung. Die Digitalisierung verändert uns Menschen: gesellschaftlich, ökonomisch, politisch sowie technologisch. Wir unterliegen einem tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen und dies mit exponentieller Geschwindigkeit – Transformation ist längst zu einem Zustand geworden. Jedoch birgt die Transformation auch viele Risiken einhergehend mit Datenmanipulation, -diebstahl und -missbrauch. Diese veränderte Bedrohungslage und die damit verbundenen Aufgabenbereiche stellen die Sicherheitsbehörden sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Akteure vor besondere Herausforderungen.

Beispiel Bankenlandschaft.

Banken müssen sich neu erfinden. Der Grund hierfür liegt in der Veränderung der Spielregeln. Dabei geht es weniger um die Altlasten, sondern vielmehr um die zukünftigen Herausforderungen. Die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die staatliche (Über-)Regulierung, aber vor allem der technische Fortschritt sind eine Gefahr. Die Online-Kreditvergabe durch Unternehmen wie PayPal, auxmoney oder Creditshelf steht im Moment noch am Anfang, was im Wesentlichen am mangelnden Bekanntheitsgrad der Unternehmen liegt. Fachleute gehen jedoch davon aus, dass bereits im Jahre 2025 rund zehn Prozent der Kredite von Mittelständlern über FinTec abgewickelt werden.

Böllerverbot in Deutschland?

Deutschland diskutiert über ein strikteres Verbot von Feuerwerkskörpern, insbesondere dem von sogenannten Böllern. Wie wirksam wäre so etwas, und was brächte es? Uwe Gerstenberg mit einem Überblick über die Lage und eine Prüfung von Maßnahmen aus der Debatte.

Silvester 2017 mit Toten und Verletzten

Trotz warmen Regenwetters hielten sich zahlreiche Menschen im Bundesgebiet zur Silvesternacht 2017/18 im Freien auf. Einige von ihnen gingen mit ihrem Feuerwerksgerät nicht sachgemäß um oder benutzten es in dafür nicht vorgesehenen Bereichen. Unbeteiligte beklagen dabei nicht nur eine hohe und bis in den Morgen andauernde Lärmintensität, sondern auch:
  • das Zünden von Böllern nahe von Passanten bzw. innerhalb von Personengruppen,
  • das Verschießen von Raketen in waagerechter Flugbahn,
  • die Nutzung von Feuerwerk außerhalb der erlaubten Orte, Uhrzeiten und Tage,
  • eine erhöhte Feinstaubbelastung,
  • das Hinterlassen von Feuerwerksrückständen (Leitstab, ganze Batterien) auf öffentlichem und fremdem Grund,
  • alkoholisierte Personen, Bedrohung von Rettungskräften und ein allgemeines Unsicherheitsgefühl.
Die Folgen von fahrlässigem und teilweise mutwilligem Fehlumgang mit Böllern & Co. spiegeln sich in schweren Verletzungen, Amputationen und Todesfällen nieder. In Brandenburg starben zwei Männer durch einen selbstgebastelten Sprengsatz, viele weitere Fastunfälle wurden in anderen Gemeinden verzeichnet.

Sinkende Einbruchszahlen kein Grund zur Nachlässigkeit

Zwei Meldungen sorgten bei so manchem Bürger gegen Jahresende scheinbar für Erleichterung: Zum einen nahm die Polizei Anfang Dezember die Hintermänner derjenigen Banden fest, die für rund 20 % der Einbrüche in Deutschland innerhalb eines Jahres verantwortlich sein sollen. Zum anderen vermelden die Statistiken, dass die absolute Anzahl an Einbrüchen im Land 2017 erstmals rückläufig sei. Festzuhalten ist jedoch auch, dass eine Verhinderung von Einbrüchen nie ganz flächendeckend geschehen kann, und die „Branche“ leider immer wieder neue Nachwuchskräfte findet. Dagegen müssen Sie sich wappnen.

Gefahr mit der Post – wie erkennt man Briefbomben?

Vergangenen Freitag wurde das Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt in Potsdam auf eine ernste Probe gestellt. Die Polizei sperrte den Markt und Teile der Innenstadt ab, da man ein verdächtiges Paket in der Nähe gefunden hatte. Dieses erwies sich als Sprengsatz, der nach ersten Ermittlungen an eine Geschäftsadresse in der Nähe gerichtet war. Einer der Mitarbeiter hatte die Sendung geöffnet und darin Drähte und Technik entdeckt. Durch die Verbindung mit dem evakuierten Weihnachtsmarkt erhielt der Erpresser nun eine enorme Aufmerksamkeit. Uwe Gerstenberg mit einer kurzen Einschätzung der Lage, insbesondere zur Erkennung von Paket- und Briefbomben.

Wie gefährlich sind Supermarkterpresser?

Ende September zog eine in Süddeutschland ausgehende Straftat weite Teile der Öffentlichkeit in ihren Bann. Ein Erpresser errang durch die Drohung, in Supermärkten wahllos Lebensmittel vergiften zu wollen, hohe Aufmerksamkeit. Allzu oft kommen solche Meldungen nicht auf, aber wenn, kann jeder davon betroffen sein. Wie die Täter vorgehen, was die Strafverfolgungsbehörden unternehmen können und wie man sich als Konsument in so einer Lage schützt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Uwe Gerstenberg
Sicherheitsberater

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