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Uwe Gerstenberg ist Präsident und Co-Gründer der DGZS

Vereinigungen und Zusammenschlüsse von Wissensträgern im Bereich Sicherheit hat es in den letzten Jahren einige gegeben. Mit der Deutschen Gesellschaft für Zukunft und Sicherheit (DGZS) ist nun ein Institut entstanden, das die belange der persönlichen Sicherheit und den Schutz der Reputation in zukunftsträchtigen Bahnen miteinander vereint. Sicherheitsexperte Uwe Gerstenberg hat sich dazu mit dem Internetexperten Christian Scherg von der Reputationsagentur REVOLVERMÄNNER GmbH aus Düsseldorf zusammengeschlossen.

Schutz von Bussen und anderen Großfahrzeugen

Seit dem Sprengstoffanschlag auf Mannschaft und Betreuer des Fußballvereins Borussia Dortmund am 11. April 2017, kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco, ist die Sicherheit von Bussen in den Mittelpunkt gerückt. Dass Mannschaftsbusse von bekannten Sportvereinen durch Steinwürfe, Graffitispray oder anderer Randale Bedrohung ausgesetzt sind, ist seit jeher bekannt. In Dortmund, so meinen viele nun, wurde durch den Bombensatz eine neue Negativqualität erreicht. Dabei sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, dass bereits im August 2015 der Fahrer des Mannschaftsbus‘ von Hertha BSC Berlin auf der Autobahn von einem unbekannten Motorradfahrer beschossen wurde. Die Kugel einer kleinkalibrigen Waffe durchschlug hierbei die Frontscheibe. Beide Vorfälle unterscheiden sich in ihrer Dimension, machen aber eins deutlich: Es bedarf eines umfassenden Sicherheitskonzepts, um einen großen Bus oder ein ähnliches Gefährt gegen neu hinzugekommene Gefahren zu schützen.

„Der IS wird immer mehr zurückgedrängt – entsendet er jetzt seine Kämpfer nach Europa?“

Aus dem Irak erreichen uns in diesen Tagen erfreuliche Nachrichten. Falludscha, seit beinahe zwei Jahren in den Händen der islamistischen Terrororganisation Daesh, war seit langer Zeit stark umkämpft. Inzwischen hat das irakische Militär die Stadt eigenen Berichten zufolge vollständig zurückerobert. Die Iraker in der 60 km entfernten Hauptstadt Bagdad hoffen, dass die Vertreibung der Daesh aus Falludscha auch ihr Leben beruhigen und die Zahl der Anschläge in der Hauptstadt zurückgehen wird.

Der sogenannte Islamische Staat hat also eine seiner zwei wichtigsten Hochburgen im Irak verloren. Auch im Nachbarland Syrien steht das von der Terrormiliz ausgerufene Kalifat unter Druck.

Deutsche Opfer – enorme Unterschiede in der medialen Berichterstattung

Wie die Medien unsere Wahrnehmung bestimmen, am Beispiel der Anschläge in Istanbul und Brüssel.

Anfang des Jahres, genau am 12. Januar 2016, starben bei einem Anschlag der Terrormiliz IS auf einem der bei Touristen beliebtesten Plätze in Istanbul 12 Deutsche. Der IS-Attentäter Nabil Fadli hatte sich inmitten einer deutschen Touristengruppe in die Luft gesprengt.

Beim jüngsten Anschlag der Terrormiliz in Brüssel verstarb eine deutsche Staatsbürgerin. Die Berichterstattung über die beiden Anschläge aber kann unterschiedlicher nicht sein. Während über den Anschlag in der Türkei, obwohl er nur deutsche Opfer forderte, in deutlich weniger Artikeln berichtet wurde, und er bereits nach ein paar Tagen aus den Nachrichten verschwunden war, sendeten verschiedene Fernsehsender auch nach einer Woche noch Live–Übertragungen aus Brüssel.

Worin begründet sich diese unterschiedliche mediale Aufmerksamkeit?

Uwe Gerstenberg
Sicherheitsberater

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