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Homegrown Terrorismus wird zum Problem – Expertenbeitrag im FOCUS

Es ist ein Irrglaube, dass der Rückzug des IS aus einst von ihm besetzten Gebieten des Iraks zu einem Abschwellen des Terrorismus führen wird. Uwe Gerstenberg geht in seinem neuesten Expertenbeitrag für den FOCUS der Entwicklung der Terrormiliz hierzulande nach. Insbesondere die Frage, ob die Struktur des IS in Deutschland eher mit einer Organisation oder mit „einsamen Wölfen“ (so auch die Überschrift) verglichen werden kann, steht dabei im Mittelpunkt.

Uwe Gerstenberg im Magazin eDel Kapital

Der Teaser im eDel Kapital, dem Magazin für Wirtschaftskanzleien, Vermögen und Sicherheit, beschreibt es treffend: „Wer Bedrohungen umfassend begegnen“ wolle, müsse neben Gebäude- und Lebenssicherung auch „reale und virtuelle Gefahren im Blick haben“. Dies fängt bei der Eigensicherung im Alltag schon an. Lesen Sie hier im Überblick die wichtigsten Ausschnitte der neuen Ausgabe oder laden Sie sich das neue eDel Kapital Magazin am Ende dieses Artikels herunter.

Sicherheitsexperten sehen ungenaue Bedrohungslagen deutlicher

Auf der Welt ist nichts sicher – soviel sei sicher. So oder so ähnlich hört man es immer mal wieder aus vager Ecke, wenn es um die Einschätzung von Bedrohungslagen geht. In letzter Zeit stechen darin die Risikofelder
  • Terrorismus,
  • Cyberkriminalität und
  • Einbrüche in die Privatsphäre
hervor. So sehr diese Phänomene natürlich in erster Linie die Gesellschaft bedrohen, ist auch der Einzelne in der Verantwortung.

Uwe Gerstenberg ist Präsident und Co-Gründer der DGZS

Vereinigungen und Zusammenschlüsse von Wissensträgern im Bereich Sicherheit hat es in den letzten Jahren einige gegeben. Mit der Deutschen Gesellschaft für Zukunft und Sicherheit (DGZS) ist nun ein Institut entstanden, das die belange der persönlichen Sicherheit und den Schutz der Reputation in zukunftsträchtigen Bahnen miteinander vereint. Sicherheitsexperte Uwe Gerstenberg hat sich dazu mit dem Internetexperten Christian Scherg von der Reputationsagentur REVOLVERMÄNNER GmbH aus Düsseldorf zusammengeschlossen.

Schutz von Bussen und anderen Großfahrzeugen

Seit dem Sprengstoffanschlag auf Mannschaft und Betreuer des Fußballvereins Borussia Dortmund am 11. April 2017, kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco, ist die Sicherheit von Bussen in den Mittelpunkt gerückt. Dass Mannschaftsbusse von bekannten Sportvereinen durch Steinwürfe, Graffitispray oder anderer Randale Bedrohung ausgesetzt sind, ist seit jeher bekannt. In Dortmund, so meinen viele nun, wurde durch den Bombensatz eine neue Negativqualität erreicht. Dabei sollte man jedoch nicht außer Acht lassen, dass bereits im August 2015 der Fahrer des Mannschaftsbus‘ von Hertha BSC Berlin auf der Autobahn von einem unbekannten Motorradfahrer beschossen wurde. Die Kugel einer kleinkalibrigen Waffe durchschlug hierbei die Frontscheibe. Beide Vorfälle unterscheiden sich in ihrer Dimension, machen aber eins deutlich: Es bedarf eines umfassenden Sicherheitskonzepts, um einen großen Bus oder ein ähnliches Gefährt gegen neu hinzugekommene Gefahren zu schützen.

„Der IS wird immer mehr zurückgedrängt – entsendet er jetzt seine Kämpfer nach Europa?“

Aus dem Irak erreichen uns in diesen Tagen erfreuliche Nachrichten. Falludscha, seit beinahe zwei Jahren in den Händen der islamistischen Terrororganisation Daesh, war seit langer Zeit stark umkämpft. Inzwischen hat das irakische Militär die Stadt eigenen Berichten zufolge vollständig zurückerobert. Die Iraker in der 60 km entfernten Hauptstadt Bagdad hoffen, dass die Vertreibung der Daesh aus Falludscha auch ihr Leben beruhigen und die Zahl der Anschläge in der Hauptstadt zurückgehen wird.

Der sogenannte Islamische Staat hat also eine seiner zwei wichtigsten Hochburgen im Irak verloren. Auch im Nachbarland Syrien steht das von der Terrormiliz ausgerufene Kalifat unter Druck.

Uwe Gerstenberg
Sicherheitsberater

info@uwe-gerstenberg.de
Telefon: 0201 2790432
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